Nachrichten aus den Ortsvereinen

 

Wir machen uns stark für Ihr privates Immobilien-Eigentum!

Erfahren Sie hier mehr zu den aktuellen Terminen, Themen und Aktionen der 25 Ortsvereine im Landesverband Haus & Grund Saarland - einfach den Ortsnamen anklicken und mehr erfahren.

Altenkessel

Einladung zur Mitgliederversammlung                                                         

am Freitag, dem 05 .Juli 2024, um 18.00 Uhr, in den Räumen der
Arbeiterwohlfahrt in Altenkessel, ehemaliges Rathaus, Gerhardstraße 7

Tagesordnung

  1. Eröffnung und Begrüßung
  2. Protokoll der letzten Mitgliederversammlung 2023
  3. Bericht der Vorsitzenden
  4. Bericht der Kassiererin für das Jahr 2023
  5. Bericht der Kassenprüferinnen für das Jahr 2023
  6. Aussprache zu den Punkten 3 bis 5
  7. Entlastung des Vorstandes
  8. Wahl von 2 KassenprüferInnen
  9. Vortrag von Frau Mörgen von der Verbraucherzentrale über
    zukunftsfähiges und bezahlbares Heizen und über entsprechende Fördermittel
  10. Verschiedenes

Nach der Versammlung sind alle Teilnehmer zu einem kleinen Imbiss eingeladen.
Zwecks besserer Planung bitten wir um Rückmeldung bei
Frau Stier-Kohler  Tel.:  06898/82666 oder bei
Herrn Lüdecke Tel.:01784494652

Der Vorstand

 

Bexbach

Verein Bexbach

 

Dillingen/Merzig

Save the Date – bitte beachten: 

Die für Mittwoch, den 15. Mai 2024 in der Stadthalle Dillingen
angekündigte Mitgliederversammlung kann aus organisatorischen
Gründen leider nicht stattfinden.

Wir werden kurzfristig einen neuen Termin bekanntgeben.

Rechtsanwalt Dr. Michael Weiskopf
1. Vorsitzender

Dudweiler

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Gersweiler

Beratung nach telefonischer Vereinbarung

mit Herrn Schub, Telefon: 0681/ 96 86 57 25

Göttelborn

Einladung Sommerfest

Der HuG Göttelborn lädt dieses Jahr seine Mitglieder ganz herzlich zu einem Sommerfest in und um die Martinshütte in Göttelborn ein.
Am Freitag, den 26.07.24, wollen wir ab 17.00 Uhr gemeinsam grillen und feiern. Für den kleinen, süßen Hunger stehen Kuchen bereit.

Das Essen spendiert der Verein und die Getränke werden zum ermäßigten Preis angeboten.
Zur besseren Planung bitten wir bis 21.07.24 um Anmeldung: 06825/7719

Wir freuen uns auf ein schönes, geselliges Fest.
Edith Groß, 1. Vorsitzende

Großrosseln

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Heiligenwald - Landsweiler-Reden

Am Donnerstag, dem 21. September fand in diesem Jahr wieder
der Vereinsausflug statt.

Nach der Begrüßung der 43 Teilnehmer (Vereinsmitglieder und Gäste)
durch den ehemaligen Vorsitzenden und dem neuen Vorsitzenden
ging es mit dem Bus zur Gartenschau in Kaiserslautern.

Bei herrlichem Spätsommerwetter gab es hier viele schöne Eindrücke
zu erleben. Im Botanischen Garten waren – mit viel Liebe zum Detail –
12 sehenswerte Kürbis-Skulpturen aufgebaut. Aber auch die farblich abgestimmten
Blumenbeete konnten mit all ihrer Pracht überzeugen.
Und das eine oder andere Pflänzchen wird wohl im nächsten
Jahr in einem Garten in Schiffweiler aufblühen, denn es
wurden eifrig Samen gesammelt.

Für einen Bummel durch die weitläufige Fußgängerzone mit einer
Kaffeepause oder zum Eisessen war im Lauf des Nachmittags
dann noch ausreichend Zeit. Aber auch ein Aufstieg zum
Biblischen Garten, zur Aussichtsplattform oder zur Weidenkirche
machte Spaß bei diesem Wetter. Nicht zu vergessen die beeindruckende
LEGO-Ausstellung: Was da fleißige Hände über
Tage, Monate, ja teilweise über Jahre zusammengebaut haben,
war wirklich sehenswert.

Heiligenwald

Der diesjährige Vereinsausfl ug fand so großen Zuspruch,
dass gar nicht alle Teilnehmer auf ein Foto gepasst haben.

Heusweiler

Seite in Arbeit

Homburg

Einladung Mitgliederversammlung

Die Haus- und Grundeigentümergemeinschaft des Saarpfalz-Kreises in Homburg e.V.
lädt für Dienstag, den 16. Mai 2023 um 19:00 Uhr zur Mitgliederversammlung ins
Ristorante La Fattoria, Sickinger Str. 92, 66424 Homburg, ein.

Tagesordnung

1) Eröffnung und Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden

2) Bericht des 1. Vorsitzenden

3) Bericht der Kassiererin

4) Bericht der Kassenprüfer

5) Entlastung des Vorstandes

6) Neuwahl des Vorstandes

7) Wahl des Kassenprüfers

8) Verschiedenes

Wie üblich sind nach der Versammlung alle Teilnehmer herzlich
zu einem Umtrunk und kleinem Imbiss eingeladen.

Klarenthal-Krughütte

Einladung zum „Sommertreff“ von Haus & Grund Klarenthal-Krughütte

So langsam wird’s traditionell!
Haus & Grund Klarenthal-Krughütte lädt seine Mitglieder einmal mehr zum gemütlichen „Sommertreff“ am

Sonntag, dem 30. Juni 2024, 11.00 Uhr,
Biergarten der Gaststätte „Zum Dorfkrug“,
Friedrichstr. 17, 66127 Sbr.-Klarenthal, 

ein.

Lassen Sie daheim die Küche kalt, denn für Speis und Trank ist gesorgt und die bekannten „Krihidder Eilekäpp“ geh’n immer.

Zur besseren Planung wird um telefonische Anmeldung bei Haus&Grund Klarenthal-Krughütte, Tel. 0681 / 68663340, bis zum 26. Juni 2024 gebeten.

Lebach

Einladung zur Mitgliederversammlung


Wir laden ein zur Mitgliederversammlung des Haus-, Wohnungs-
und Grundeigentümervereins Lebach, Schmelz, Eppelborn
e.V. am Dienstag, 30. Januar, 18.00 Uhr, im Restaurant
Bürgerstuben, Jabacherstraße 28, Lebach.

Tagesordnung
1. Begrüßung
2. Feststellung der Beschlussfähigkeit, Protokollführung
3. Neuwahl des/der 1. Vorsitzende(n)

Der Vorstand

Neunkirchen

„Heringsessen

Haus und Grund Neunkirchen lädt seine Mitglieder zum traditionellen Heringsessen ein.
Wir treffen uns am 21.02.2024 um 18.00 Uhr im Kulturhaus Neunkirchen-Wiebelskirchen.
Alle Mitglieder sind herzlich eingeladen. Bitte melden Sie sich an unter Telefon 06821/22060
oder per Mail info@haus-und-grund-neunkirchen.de .

Der Vorstand

Ostsaar / Pfalz

Informations- und Auskunftsrechte von Wohnungseigentümern gegenüber der Wohnungseigentümergemeinschaft

In der komplexen Struktur von Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG) spielen Informations- und Auskunftsrechte der einzelnen Wohnungseigentümer eine wichtige Rolle.

Die laufende Verwaltung des gemeinschaftlichen Eigentums wird regelmäßig durch einen Verwalter wahrgenommen, der über das Jahr das „operative Geschäft“ der Wohnungseigentümergemeinschaft führt.  Viele Eigentümer bewohnen selbst auch nicht die betreffende Immobilie, sodass sie allenfalls am Rande oder in der jährlichen Wohnungseigentümerversammlung über den Stand der Dinge der laufenden Verwaltung informiert werden.

Eine Beurteilung der Qualität und vor allem der Ordnungsgemäßheit der Verwaltung ist dem einzelnen Wohnungseigentümer so kaum möglich.

Deswegen bestehen umfangreiche Information – und Auskunftsrechte des jeweiligen Eigentümers, auch und gerade außerhalb der jährlichen Wohnungseigentümerversammlung:

  1. Der Anspruch auf Einsichtnahme in die Verwaltungsunterlagen

Das Wohnungseigentumsgesetz (WEG) bildet die rechtliche Grundlage für das Zusammenleben in einer Wohnungseigentümergemeinschaft. Gemäß § 18 Abs. 4 WEG haben Wohnungseigentümer das Recht auf Einsicht in die Verwaltungsunterlagen. Diese Unterlagen umfassen unter anderem Protokolle von Eigentümerversammlungen, Jahresabrechnungen, Wirtschaftspläne sowie sämtliche Beschlüsse der Gemeinschaft.

Die Informationsrechte der Wohnungseigentümer erstrecken sich nicht nur auf vergangene Ereignisse, sondern umfassen auch laufende Angelegenheiten. Insbesondere haben die Eigentümer ein Anrecht auf zeitnahe und umfassende Informationen zu allen relevanten Fragen, die die Gemeinschaft betreffen.

Da die Gemeinschaft mit dem gemeinschaftlichen Eigentum Eigentumsrechte der Wohnungseigentümer verwaltet (§ 18 Abs 4WEG), ermöglicht das Einsichtnahmerecht für den Eigentümer die Kontrolle und Prüfung der Verwaltungstätigkeit.

Das Einsichtnahmerecht bezieht sich auf alle Unterlagen und Konten, in denen Vorgänge der GdWE verbucht sind, bezieht. Dies erfasst alle Unterlagen, die im Zusammenhang mit der Verwaltung stehen, insbesondere auch beispielsweise die Einzelabrechnungen der übrigen Wohnungseigentümer, sämtliche Kontoauszüge und Zahlungsbelege, Rechnungen aber auch Verträge, Bauunterlagen und natürlich auch die sogenannte Beschlusssammlung. In dieser Beschlussfassung hat der Verwalter alle, in den jeweiligen Eigentümerversammlungen gefasste Beschlüsse zu vermerken.

Weil die Wohnungseigentümergemeinschaft, vertreten durch ihren jeweiligen Verwalter gesetzlich verpflichtet ist, jeden Wohnungseigentümer umfassende Einsicht in die Verdrahtungsunterlagen zu gewähren, können der Einsichtgewährung auch keine datenschutzrechtlichen Einwendungen entgegengesetzt werden. Denn bei Bestehen einer Rechtspflicht zur Gewährung der Einsicht - hier § 18 Abs. 4 WEG- stellt diese gesetzliche Verpflichtung die Rechtsgrundlage (Art. 6 DSGVO) für die in diesem Zusammenhang etwa erfolgende Datenverarbeitung dar.

Der Anspruch auf Einsicht ist vom Verwalter ohne schuldhaftes Zögern zu erfüllen, wobei die Umstände des Einzelfalls zu beachten sind.

Da die Einsichtnahme an dem Ort, an dem sich die Verwaltungsunterlagen bestimmungsgemäß befinden, vorzunehmen ist, wird sie regelmäßig am Geschäftssitz des Verwalters während seiner üblichen Bürozeiten stattfinden

Ähnlich wie bei der Belegeinsicht des Mieters, besteht auch für den Wohnungseigentümer kein Anspruch, dass der Verwalter ihm Kopien überlässt oder – modern – digitalisierte Dokumente etwa per Mail zusendet, wobei gegen eine derartige freiwillige Serviceleistung -gegebenenfalls gegen Auslagenersatz -rechtlich keine Bedenken bestehen würden.

Selbstverständlich kann der Einsicht nehmende Wohnungseigentümer Kopien fertigen, beispielsweise auch die ihn interessierenden Unterlagen abfotografieren

Ein Wohnungseigentümer darf auch wiederholt in die Verwaltungsunterlagen einsehen. Dazu kann er auch ohne weiteres einen weiteren Miteigentümer und einen Rechtsanwalt hinzuziehen.

  1. Weitergehende allgemeine Auskunftsrechte gegenüber der Wohnungseigentümergemeinschaft

Neben den umfassenden und bedingungslosen Einsichtsrechten in alle Verwaltungsunterlagen kann zugunsten des jeweiligen Miteigentümers auch ein weitergehender Auskunftsanspruch bestehen.

Allerdings bestehen hier Einschränkungen:

Zunächst ist es allein Sache und aktive Aufgabe des jeweiligen Eigentümers sich die für ihn notwendigen Informationen selbst zu beschaffen. Dies bedeutet, dass zunächst und in erster Linie Einsicht in die Verwaltungsunterlagen genommen werden muss, auch wenn dies aufwendig und mit Schwierigkeiten verbunden sein mag.

Nur dort,wo die gewünschte Auskunft nicht durch Einsicht in die Verwaltungsunterlagen erlangt werden kann, kommt ergänzend und über das Einsichtsrechte hinaus ein Auskunftsanspruch zugunsten des jeweiligen Miteigentümers in Betracht.

Auch dann, wenn Auskünfte beispielsweise zur Vorbereitung der Einsicht in die Verwaltungsunterlagen erforderlich sind, besteht ein weitergehender Auskunftsanspruch des Miteigentümers.

Der Eigentümer kann seinen – individuellen – Auskunftsanspruch im Grundsatz jederzeit geltend machen. Er ist nicht gehalten, die von ihm für erforderlich gehaltenen Auskünfte nur und ausschließlich im Rahmen einer Eigentümerversammlung zu fordern. Die Wohnungseigentümergemeinschaft, vertreten durch ihren jeweiligen Verwalter muss deshalb einen begründeten Auskunftsanspruch eines Miteigentümers -ebenso wie den Anspruch auf Einsichtnahme- unverzüglich erfüllen.

Verlangt werden können danach solche Auskünfte, die für die Wahrnehmung der Rechte der Miteigentümer notwendig sind unter Wahrung der Rechte der anderen Miteigentümer und insoweit auch datenschutzrechtlicher Begrenzungen nach der DSGVO (Datenschutzgrundordnung)

  1. Informationsrechte der Wohnungseigentümer

Neben dem umfassenden Einsichtsrechte und dem vorbeschriebenen Auskunftsrecht bestehen weitere, umfassende Informationsrechte der Wohnungseigentümer gegenüber der Wohnungseigentümerversammlung:

a) Anspruch auf Mitteilung des sogenannten Vermögensberichts

Nach § 28 Abs. 4 S. 2 ist der Verwalter gegenüber der Gemeinschaft der Wohnungseigentümer verpflichtet, jedem Wohnungseigentümer den Vermögensbericht zur Verfügung zu stellen.

Der Vermögensbericht muss eine Aufstellung des wesentlichen Gemeinschaftsvermögens enthalten.

Aufzulisten ist das  tatsächlich vorhandene Vermögen (Ist-Stand).

Teil des Gemeinschaftsvermögen sind die Kontostände, insbesondere die angesammelten Erhaltungsrücklagen sowie die weiteren durch Beschluss vorgesehenen Rücklagen.  Es sollte dargestellt werden, welchen Stand die jeweilige Rücklage zu Jahresbeginn hatte und wie sich die jeweilige Rücklage sodann entwickelt hat.

Zu dem wesentlichen Gemeinschaftsvermögen gehören auch alle Forderungen der Gemeinschaft der Wohnungseigentümer gegen einzelne Wohnungseigentümer und Dritten.

Dies umfasst etwa offene Forderungen auf Zahlung der Hausgelder oder der Nachzahlungen aus den Jahresabrechnungen. Für die Wohnungseigentümer ist die Erkenntnis wichtig, in welchem Umfang die Wohnungseigentümer mit ihren Vorschüssen zu den Rücklagen im Rückstand sind. Ein hoher Forderungsbestand berührt die Zahlungsfähigkeit der Wohnungseigentümergemeinschaft und lässt auch wichtige Rückschlüsse zu, etwa in Bezug auf die finanziellen Möglichkeiten der Finanzierung notwendiger Instandsetzungsmaßnahmen oder auf Liquiditätsprobleme bzw. Zahlungsunwilligkeit bei einzelnen oder einigen Wohnungseigentümern.

Zu dem wesentlichen Gemeinschaftsvermögen können ferner eigene Grundstücke der Gemeinschaft der Wohnungseigentümer, Maschinen und Geräte für den Garten oder Brennstoffvorräte wie Pellets, Brennholz und Öl zählen.

Der Vermögensbericht hat zudem die Verbindlichkeiten der Gemeinschaft der Wohnungseigentümer darzustellen, etwa Darlehensverbindlichkeiten und Verbindlichkeiten gegenüber Dienstleistern wie Handwerkern, Brennstofflieferanten oder Versicherungen.

Der Vermögensbericht ist von der Wohnungseigentümergemeinschaft, vertreten durch den jeweiligen Verwalter so schnell wie möglich nach Ablauf des jeweiligen Wirtschaftsjahres, in der Regel also des Kalenderjahres aufzustellen. Grundsätzlich wird der Verwalter deshalb verpflichtet sein, im Laufe des Januars eines jeden Kalenderjahres diesen Vermögensbericht aufzustellen, da er ja aufgrund der von ihm geleisteten laufenden Verwaltung des Vorjahres über alle hierfür relevanten Informationen verfügt.

Es besteht die gesetzlich geregelte Pflicht, jeden Miteigentümer diesen Vermögensbericht unaufgefordert zur Verfügung zu stellen, wobei entsprechend den vorstehenden Ausführungen jeder Wohnungseigentümer regelmäßig ab Februar eines jeden Jahres mit der Mitteilung des Vermögensbericht des für das vorangegangene Jahr rechnen darf.

Da der Vermögensbericht übrigens ebenfalls zu den Verwaltungsunterlagen gehört, kann jeder Wohnungseigentümer auch über das Einsichtsrechte gemäß § 18 Abs. 4 WEG jederzeit nach den oben dargelegten Grundsätzen Einsicht in den oder die Vermögensberichte der vergangenen Jahre nehmen.

b) Spezielle Informationsrechte der Eigentümer

Darüber hinaus bestehen spezielle Informationsrechte der Eigentümer, wenn dies beispielsweise für die Entscheidungsfindung im Rahmen der Beschlussfassung erforderlich ist:

Beschlussfassungen der Wohnungseigentümerversammlung, die beispielsweise zu erheblichen finanziellen Verpflichtungen der Wohnungseigentümergemeinschaft führen oder aber grundlegende Bedeutung haben, machen es erforderlich, dass bereits im Rahmen der Vorbereitung der Beschlussfassung den Eigentümern alle wesentlichen, entscheidungsrelevanten Informationen zur Verfügung gestellt werden.

Eine solche grundlegende Entscheidung ist beispielsweise die Neuwahl eines Verwalters.

Soll ein neuer Verwalter gewählt werden, weil der bestehende Verwaltervertrag nicht verlängert werden soll oder der bisherige Verwalter seine Tätigkeit nicht fortsetzen möchte, ist es erforderlich, nicht nur in der Einladung zur Eigentümerversammlung diesen Tagesordnungspunkt aufzunehmen. Vielmehr verlangt die Rechtsprechung, dass allen Eigentümern spätestens drei Wochen vor Durchführung der Eigentümerversammlung (Einladungsfrist) diejenigen Bewerber für das neue Verwalteramt mit allen relevanten Daten bekannt gemacht werden. Zu diesen sogenannten Eckdaten gehört nicht nur der Name des Verwalters, sondern auch eine Beschreibung seines Leistungsangebotes, der von ihm angebotenen Vergütung und natürlich auch die vorgesehene Zeitdauer der Bestellung zum Verwalter.

Nur so ist den Eigentümern möglich, etwa innerhalb der Einladungsfrist eigene Erkundigungen über die jeweiligen Bewerber einzuziehen um dann auf eine ausreichend informierten Tatsachengrundlage ihre Entscheidung zu treffen.

Gleiches gilt beispielsweise für größere Instandsetzungsmaßnahmen. Auch hier verlangt die Rechtsprechung von dem Verwalter, dass dieser bereits im Rahmen der Beschluss -Vorbereitung mit der Einladung den Eigentümern den wesentlichen Inhalt der vorliegenden Angebote von Bauunternehmen, Architekten oder sonstigen Dienstleistern mitteilt, Angebotsspiegel, in denen alle relevanten Angebotsdaten der jeweiligen Anbieter zum Zwecke des Vergleichs nebeneinander dargestellt werden.

Mit diesen Informationen sollen die Eigentümer die Güte des jeweiligen Angebotes einschätzen und eventuelle Schwächen erkennen können, um sodann im Rahmen der Eigentümerversammlung sachgerechte Beschlüsse treffen zu können, die ordnungsgemäßer Verwaltung entsprechen.

Es ist überdies die Pflicht der Wohnungseigentümergemeinschaft, vertreten durch den Verwalter jedem einzelnen Eigentümer rechtzeitig vor der Wohnungseigentümerversammlung zumindest die Gesamt- und die ihn betreffende Einzelabrechnung und in gleicher Weise den zu beschließenden Wirtschaftsplan und den ihn betreffenden Einzelwirtschaftsplan zur Verfügung zu stellen, ebenso eine eventuelle Stellungnahme des Verwaltungsbeirates, soweit sie in schriftlicher Form vorliegt. Dies ergibt sich aus der ausdrücklichen Mitteilungspflicht in § 259 Abs. 1 BGB.

Denn diese Unterlagen sind die Grundlage für die Beschlussfassung der Eigentümer über die künftigen Hausgeldzahlungen bzw. eventuelle Nachzahlungen aufgrund der Abrechnungen.

Es versteht sich deshalb von selbst, dass die Eigentümer diese Unterlagen rechtzeitig vor der Beschlussfassung kennen müssen, um hierüber beschließen zu können

Fazit.

Auch außerhalb der Eigentümerversammlung stehen den Wohnungseigentümern umfangreiche Instrumentarien zur Verfügung, um über den Stand der laufenden Verwaltung ihrer Immobilie informiert zu sein. Grundlegende Informationen erhalten die Wohnungseigentümer unaufgefordert zu Jahresanfang über den von dem Verwalter mitzuteilenden sogenannten Vermögensbericht. Darüber hinaus hat die Wohnungseigentümergemeinschaft, vertreten durch den Verwalter zur Vorbereitung von wesentlichen Beschlüssen der Eigentümerversammlung die hierfür notwendigen Informationen bereits mit der Einladung zur Eigentümerversammlung zur Verfügung zu stellen. Schließlich sind zur Vorbereitung der Beschlussfassung über die künftigen Hausgelder oder Nachzahlungen für das abgelaufene Wirtschaftsjahr jedem Eigentümer die Abrechnungsunterlagen und Wirtschaftspläne zur Kenntnis zu bringen.

Unabhängig davon hat jeder Eigentümer jederzeit und bedingungslos das Recht Einsicht in alle Verwaltungsunterlagen bei dem Verwalter zu nehmen und darüber hinaus auch unter besonderen Umständen ergänzende Auskünfte zu verlangen.

Aufgrund dieses Regelungsinstrumentariums kann jeder Wohnungseigentümer die für eine ordnungsgemäße Verwaltung „seiner“ Immobilie notwendigen Informationen erlangen.

Dr. Ralf Heydrich
Fachanwalt für Miet -und Wohungseigentumsrech
1. Vorsitzender HuG Ostsaar/Pfalz

Ottweiler

Einzug Mitgliedsbeitrag

Die jährlichen Beitragseinzüge werden im Jahre 2024 am 15.2.24 durchgeführt.
Wir bitten um Beachtung, dass der Monatsbeitrag sich um 83 cent lt. letztem Beschluß
der Mitgliederversammlung erhöht hat.
Es werden also jährlich 40,00 EUR erhoben.

Ernst Kühnemann
2.Vorsitzender

Quierschied

Einladung

zur Informationsveranstaltung des Haus- und Grund Vereins Quierschied

Dienstag, 27.02.2024, 16.30 Uhr

  • Restaurant Da Nico
  • Am Schwimmbad 1, 66287 Quierschied

Der Haus- und Grundeigentümerverein Quierschied lädt seine Mitglieder hiermit zu einer Informationsveranstaltung mit folgender Tagesordnung ein:

Tagesordnung: 

  1. Begrüßung
  2. Vortrag Ralph Schmidt „Heizen, Bauen, Energiekonzepte und erneuerbare Energien“

Durch die aktuellen politischen Entscheidungen im Zusammenhang mit Maßnahmen des Klimaschutzes und der CO2-Reduktion ist es zu erheblichen Verunsicherungen gerade bei den Immobilieneigentümern gekommen.

Im Rahmen der Informationsveranstaltung können sich die Mitglieder durch den Geschäftsführer der ARGE Solar e.V. Herrn Schmidt aus Saarbrücken über sinnvolle und wirtschaftlich vernünftige energetische Sanierungsmaßnahmen an Wohnhäusern einen umfassenden Überblick verschaffen.

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um vorherige ANMELDUNG per Mail an k.uth@haus-grund-ev.de  gebeten !

*     *     *

Wissenswertes zur Mieterhöhung -insbesondere unter Anwendung eines Mietspiegels-

Alles wird teurer, die Inflation schreitet voran - vielen Vermietern ist deshalb daran gelegen, die teils bereits seit vielen Jahren nicht erhöhten Mieten ihrer Mieter anzupassen, um so wenigstens teilweise einen Ausgleich ihrer finanziellen Einbußen zu ermöglichen.

Dies ist jedoch nicht ganz so einfach, wie oft vermutet wird:

Eine einseitige Bestimmung einer höheren Miete durch den Vermieter ist nämlich nicht zulässig. Vielmehr muss der Vermieter zunächst ein so genanntes Mieterhöhungsverlangen an den Mieter stellen, welchem der Mieter dann - wenn alle gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind- zustimmen muss.

In diesem Mieterhöhungsverlangen muss für den Mieter plausibel und nachvollziehbar dargelegt werden, inwiefern die so genannte »ortsübliche Vergleichsmiete« höher ist als diejenige, die seitens des Mieters derzeit gezahlt wird, weshalb er verpflichtet sein soll, dem Mieterhöhungsverlangen zuzustimmen. Erfolgt sodann trotz Vorliegens aller gesetzlichen Voraussetzungen keine Zustimmung, muss sich der Vermieter mit dem Klageweg behelfen und den Mieter auf Zustimmung verklagen.

Das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) regelt die Möglichkeiten, Voraussetzungen und Folgen von Mieterhöhungen in den §§ 558 ff. BGB.

Im Rahmen der Begründung des Mieterhöhungsverlangens und der damit einhergehenden Darlegung der ortsüblichen Vergleichsmiete kann beispielsweise auf Vergleichswohnungen, in denen eine höhere Miete bereits gezahlt wird, oder aber auf (einfache oder qualifizierte) Mietspiegel Bezug genommen werden (§ 558a Abs. 2 BGB). Mietspiegel sind folglich eine taugliche Referenz, um die ortsübliche Vergleichsmiete zu ermitteln.

Durch das Mietspiegelreformgesetz (MsRG) vom 10.8.2021 hat der Gesetzgeber Maßnahmen zur Stärkung der Rechtssicherheit von Mietspiegeln ergriffen, um deren Bedeutung und Akzeptanz bei Mietern und Vermietern zu stärken. Mit der Einführung einer Pflicht zur Erstellung von Mietspiegeln soll die Verbreitung von Mietspiegeln erhöht werden.

Mit Inkrafttreten des Mietspiegelreformgesetzes müssen nunmehr alle Kommunen mit mehr als 50.000 Einwohnern einen Mietspiegel erstellen. Dieser muss nach zwei Jahren fortgeschrieben und nach vier Jahren komplett neu erstellt werden. Dabei haben die Ersteller der Mietspiegel auch zukünftig die Wahl, sich zwischen einem einfachen oder qualifizierten Mietspiegel zu entscheiden.

Ein einfacher Mietspiegel gem. § 558c BGB, der von den örtlichen Interessenvertretern der Vermieter und Mieter gemeinsam erstellt und von der Gemeinde anerkannt wurde, stellt im Mieterhöhungsprozess ein Indiz dafür dar, dass die dort angegebenen Entgelte die ortsübliche Vergleichsmiete zutreffend wiedergeben.

 

Demnach kommen dem Mietspiegel im Wesentlichen zwei Aufgaben zu:

Gemäß § 558a Nr. 2 BGB dient der Mietspiegel in erster Linie als Begründungsmittel für ein Mieterhöhungsverlangen des Vermieters. Darüber hinaus hat der (einfache) Mietspiegel insbesondere im Mieterhöhungsprozess Indizfunktion zur Feststellung der ortsüblichen Vergleichsmiete und damit zur Prüfung, ob das Mieterhöhungsverlangen des Vermieters betragsmäßig gerechtfertigt ist.

Der qualifizierte Mietspiegel hingegen hat eine Vermutungswirkung dahingehend, dass die im qualifizierten Mietspiegel bezeichneten Entgelte die ortsübliche Vergleichsmiete wiedergeben, er ist also, wenn man so will, ein »schärferes Schwert« im Kampf um die Zustimmung des Mieters zur Erhöhung. Nichtsdestotrotz können auch einfache Mietspiegel zur Begründung des Mieterhöhungsverlangens herangezogen werden.

Im Saarland stehen zum einen der Mietspiegel des Saarpfalzkreises - welcher  im Dezember 2022 seine Qualifizierung verloren hat und seitdem nur noch als einfacher Mietspiegel anzusehen ist - und zum anderen nunmehr auch der zum 01.01.2024 in Kraft getretene erste (und qualifizierte!) Mietspiegel für Saarbrücken zur Verfügung.

Der Saarbrücker Mietspiegel ist zu finden unter dem Link
https://www.saarbruecken.de/leben_in_saarbruecken/planen_bauen_wohnen/mietspiegel

Dort findet sich sogar ein Online-Mietspiegelrechner, mit dem die Vergleichsmiete ganz leicht ermittelt werden kann:

Es sind die erforderlichen Daten, wie Straße, Quadratmeterzahl und Baujahr anzugeben, woraufhin die ortsübliche Vergleichsmiete ermittelt wird:

 

Sodann können diverse Ausstattungsmerkmale ausgewählt werden:

 

So lässt sich schließlich die ortsübliche Vergleichsmiete errechnen.

Natürlich müssen in dem an den Mieter gerichteten Mieterhöhungsverlangen dennoch detaillierte Ausführungen unter konkreter Bezugnahme auf den Mietspiegel erfolgen, damit der Mieter die Erhöhung auch nachvollziehen und ihr letztendlich zustimmen kann.

Gerne steht Ihnen Ihr Haus & Grund-Verein hierbei mit Rat und Tat zur Seite und formuliert für Sie ein rechtssicheres Mieterhöhungsverlangen!

Kristina-Marisa Uth
Rechtsanwältin und Fachanwältin für Miet- und WEG-Recht
1. Vorsitzende Haus & Grund Quierschied

 

 

 

 

 

Riegelsberg - Köllertal

Neue Regelung für allgemeine und Rechtsberatungen

- Die Beratung in Fragen der Mietgesetzgebung erfolgt nach
telefonischer Vereinbarung unter Telefon 06806-600161 bei
Rechtsanwalt Sebastian Hamm, Talstraße 14, 66292 Riegelsberg,
E-Mail kanzlei@hamm-rechtsanwalt.de

- Bei allgemeinen Fragen zu Haus & Grund Riegelsberg-
Köllertal: E-Mail mail@hug-riegelsberg.de

Saarbrücken

Einladung zur Generalversammlung

Die Generalversammlung der Haus- Wohnungs- und Grundeigentümer Saarbrücken findet am

Freitag, den 21. Juni 2024, um 18.00 Uhr,
Veranstaltungsort: Albrechts Casino, Am Staden,
Bismarckstraße 47, 66121 Saarbrücken,

statt. 

Tagesordnung 

  1. Begrüßung
  2. Feststellung der Beschlussfähigkeit und Protokollführung
  3. Totenehrung
  4. Genehmigung des letzten Protokolls der Mitgliederversammlung 2023

  5. Bericht des Vorstandes
         5.1. Bericht der 1. Vorsitzenden
          5.2. Kassen- und Bilanzbericht
    Bericht der KassenprüferAussprache zu den Berichten
  1. Entlastung des Vorstandes
  2. Wahl eines Versammlungsleiters bzw. Versammlungsleiterin
  3. Neuwahl des Vorstandes
  4. Neuwahl der Kassenprüfer
  5. Referat: Wie mache ich mein Haus energetisch fit? -
    Wohnhäuser energetisch sanieren, Kosten sparen,
    erneuerbare Energien nutzen und staatliche Fördermittel ausschöpfen.“
    Referent : Herrn Diplomingenieur und Architekt Ralph Schmidt, Geschäftsführer der ARGE SOLAR e.V.
    Vorsitzender der Gebäudeenergieberater Saarland e.V.
  6. Diskussion/Sonstige Anträge

Im Anschluss an die Versammlung laden wir alle Mitglieder und Gäste zu einem kleinen Imbiss ein.
Über Ihr zahlreiches Erscheinen freuen wir uns.          

Der Vorstand

Saarlouis

Haus und Grund Saarlouis e. V., präsent in City Radio Saarlouis 

Haus & Grund Saarlouis e. V. informiert seine Mitglieder und interessierte Eigentümer und Vermieter auch über City Radio Saarlouis.

Man kann City Radio in verschiedenen Städten über verschiedene Arten empfangen, nämlich über UKW, DAB+, App und Stream.

Für Saarlouis ist die UKW Frequenz 99 Mhz und für DAB+ Kanal 9c.

Spiesen-Elversberg

Haus und Grund Spiesen-Elversberg

Ansprechpartner:
Wolfgang Korte

Wilhelmstraße 30
66583 Spiesen-Elversberg

Telefon: 0 68 21 / 7 85 32

E-Mail: wkorte612@aol.com
Internet: www.hug-elversberg.keepfree.de

Sprechstunden und Rechtsberatung:

Sprechstunden finden nach Anmeldung unter Telefon 06821/78532 mit dem 1. Vorsitzenden, Wolfgang Korte, jeden 1. Mittwoch im Monat, im Rathaus Café – Spiesen von 14 Uhr bis 16 Uhr statt.

Bei Rechtsanliegen wird ein Termin für ein Beratungsgesprächin der Rechtsabteilung in Saarbrücken beim Landesverband Saar vereinbart.

St. Ingbert

Unsere Vortragsreihe im   J U N I  2024  zum Thema  :

„Betriebskostenabrechnung und CO2-Kostenaufteilungsgesetz“

Haus & Grund St. Ingbert e.V. lädt Sie für Montag dem  10.06.2024 -  19.00 Uhr zu diesem sehr interessanten Vortrag ein.
Referentin ist Frau Daniela Boos (Zertifizierte Immobilienverwalterin und Vorstandsmitglied   H & G St. Ingbert e.V..
Die Veranstaltung findet im Nebenzimmer der Gaststätte „MÜ 1“ (ehem. Bergmannsheim), Neue Bahnhofstr. 15 -  66386 St. Ingbert statt.

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Wie jedes Jahr steht sie für Vermieter an:   Die „Betriebskostenabrechnung“
Gerade das Thema Heizkosten gewinnt seit der Energiekrise zunehmend an Bedeutung und ist Streitpunkt Nummer 1 wenn es um die jährliche Nebenkostenabrechnung geht.

Erstmalig mit der Abrechnung für das Jahr 2023 müssen Vermieter nun auch die
CO²-Kosten berechnen und ausweisen, ggf. den Mieten sogar anteilig erstatten.
Das Thema verunsichert Vermieter und wirft viele Fragen auf.

Die Referentin, Frau Daniela Boos, erklärt alles Wichtige zum Thema Betriebskosten-abrechnung mit Fokus auf die Heizkostenabrechnung und die neuen Herausforderungen ab diesem Jahr hinsichtlich des CO² Kostenaufteilungsgesetzes (CO²KostAufG).  Sie beantwortet die Fragen, welche Erfordernisse Vermieter nun neu beachten müssen, damit ihre Mieter eine rechtssichere und korrekte Betriebskostenabrechnung erhalten.

Natürlich werden wir im letzten Jahr auch wieder alle aktuellen Fragen der Teilnehmer beantwortet.
Unsere beliebte Musterabrechnung steht für interessierte Besucher wieder zur Verfügung.

Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme und bitten möglichst um Voranmeldung – unter Tel. 06894-6522 oder per E-Mail an „hausundgrund-st.ingbert@t-online.de“

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Erhöhter Mitgliedsbeitrag wird eingezogen
Auf der letzten Generalversammlung von Haus & Grund St. Ingbert
wurde der jährliche Mitgliedsbeitrag mit dem Jahr 2024 von
40 Euro auf 48 Euro erhöht. Der Beitragseinzug wird in den
kommenden Wochen erfolgen.

St. Wendel


Bericht über die Mitgliederversammlung 2023
Energetische Sanierung im Fokus: Haus und Grundverein St. Wendel informiert über zukunftsweisende Maßnahmen

Durch die aktuellen politischen Entscheidung im Zusammenhang mit Maßnahmen des Klimaschutzes und der CO2-Reduktion ist es zu erheblichen Verunsicherungen gerade bei den Immobilieneigentümern gekommen. Zwar ist es insbesondere durch das hervorragende Engagement des Haus und Grund -Zentralverband gelungen, die ursprüngliche gesetzgeberische Intention, ab dem 01.01.2024 einen zwangsweisen Wechsel der Heizsysteme (sogenannte „Heizungshammer“) zu verhindern .

Dennoch ist es wichtig und sinnvoll, dass sich alle Immobilien-Eigentümer über die bestehenden technischen Möglichkeiten einer Reduktion der Wärmeverbräuche und damit der Einsparung von Heizenergie umfassend und rechtzeitig informieren

Im Rahmen der Mitgliederversammlung des Haus und Grundvereins St. Wendel am 21.11.2023 konnten sich deshalb die Mitglieder durch die Geschäftsführerin der ARGE Solar e.V. Frau Kiefer-Kremer aus Saarbrücken über sinnvolle und wirtschaftlich vernünftige energetische Sanierungsmaßnahmen an Wohnhäusern einen umfassenden Überblick verschaffen.

Energetische Sanierungsmaßnahmen nach dem Gebäudeenergiegesetz

Wichtig war die Erkenntnis, dass eine energetische Sanierung nur dann wirtschaftlich sinnvoll ist, wenn solche Sanierungsmaßnahmen gleichzeitig mit sowieso anstehenden Baumaßnahmen, wie beispielsweise der Renovierung der Fassade oder einem altersbedingt erforderlichen Austausch der Heizungsanlage erfolgen. Um im Rahmen eines solchen Instandsetzungsbedarfs wirtschaftlich tragbare energetische Lösung zu finden, bedarf es einer fachkundigen Beratung und vernünftigerweise auch der Erstellung eines entsprechenden Sanierungskonzeptes.

Ziel eines solchen Konzeptes muss es immer sein, zunächst und vordergründig den Energieverbrauch des jeweiligen Objektes zu senken. Dies kann bereits mit einfachen und auch kostengünstigen Maßnahmen erreicht werden, beispielsweise mit der Dämmung der obersten Geschossdecke und der untersten Geschossdecke. Auch eine Optimierung der bestehenden Heizungsanlage beispielsweise durch einen hydraulischen Abgleich kann bereits mit überschaubaren finanziellen Aufwand zur Senkung des Jahres- Energieverbraucher des jeweiligen Gebäudes beispielsweise um 15-20 % führen.

Weitere Energieeinsparungen sind durch Vollwärmeschutz, d. h. Dämmung der Außenfassade möglich. Auch hier gilt, dass solche Maßnahmen vor allem dann wirtschaftlich sinnvoll sind, wenn sowieso eine Instandsetzung der Außenfassade ansteht und anlässlich solcher Maßnahmen dann Dämmmaßnahmen gleich mit ausgeführt werden.

In der Regel nur in Kombination mit solchen Maßnahmen macht dann ein Wechsel des Heizungssystems hinzu erneuerbaren Energien wirtschaftlich Sinn.Frau Kiefer-Kremer machte deutlich, dass sich auch hier Schwarz-Weiß-Lösungen verbieten und mittlerweile in technischer Hinsicht eine Fülle von Möglichkeiten zur Verfügung stehen, bestehende Brennwertheizungen mit neuen Technologien wie beispielsweise Luftwärmepumpen zu ergänzen, um die Vorteile beider Systeme zu ergänzen und dennoch schrittweise mit vernünftigen wirtschaftlichen Aufwand den Anteil an erneuerbaren Energien bei der Beheizung der Immobilie zu erhöhen.

.Die Mitglieder des Vereins erhielten einen tiefen Einblick in die aktuellen Anforderungen des Energiegesetzes sowie in Fördermaßnahmen, die den Weg zu einer nachhaltigeren und effizienteren Energiezukunft ebnen.

Die Geschäftsführerin der ARGE Solar, eine Expertin auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien und energetischen Sanierung, betonte die Bedeutung der Umsetzung von Sanierungsmaßnahmen gemäß dem Gebäudeenergiegesetz. Dieses Gesetz legt die Anforderungen an die energetische Qualität von Gebäuden fest und setzt damit klare Standards für die Reduzierung des Energieverbrauchs und die CO2-Emissionen. Zu den notwendigen Sanierungsmaßnahmen gehören unter anderem die Dämmung der Geschossdecke, die Optimierung und Erneuerung der Heizungsanlage, die Anbringung von Vollwärmeschutz sowie die Modernisierung von Fenstern.

Die Dämmung der Geschossdecke ist eine effektive Maßnahme, um den Wärmeverlust zu reduzieren und somit den Energieverbrauch zu senken. Durch die Optimierung und Erneuerung von Heizungsanlagen wird nicht nur die Effizienz gesteigert, sondern auch der Ausstoß von schädlichen Emissionen minimiert. Die Anbringung von Vollwärmeschutz und die Modernisierung von Fenstern tragen ebenfalls dazu bei, den Energiebedarf zu verringern und den Wohnkomfort zu steigern.

Fördermaßnahmen für energetische Sanierungsmaßnahmen

Um Hausbesitzer bei der Umsetzung dieser energetischen Sanierungsmaßnahmen zu unterstützen, stehen verschiedene Förderprogramme zur Verfügung. Die Geschäftsführerin der ARGE Solar informierte die Mitglieder des Haus- und Grundvereins St. Wendel ausführlich über diese finanziellen Anreize. Fördermittel können beispielsweise für die Dämmung der Geschossdecke, die Erneuerung von Heizungsanlagen, die Anbringung von Vollwärmeschutz und die Modernisierung von Fenstern beantragt werden.

Allerdings hat die aktuelle Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes über die Nichtigkeit des Bundeshaushalts hinsichtlich der Verwendung von Kreditermächtigung über 60 Milliarden €, mit denen auch Förderprogramme für energetische Sanierungsmaßnahmen finanziert werden sollten zu erneuter Verunsicherung geführt.

Frau Kiefer-Kremer empfahl deshalb, Investitionsentscheidungen, für die eine Förderung noch beantragt werden soll solange zurückzustellen, bis Klarheit geschaffen wird, ob es bei den in Aussicht gestellten Fördermaßnahmen für 2024, die beispielsweise für die Beratung und Planung solcher Maßnahmen eine Förderung bis zu 50 % der Aufwendungen (bis 5000 €) vorsieht sowie Zuschüsse teilweise bis zu 70 % der Sanierungskosten (bis max. 60.000 € pro Wohnung) bleiben wird und wie deren Finanzierung gesichert ist

Fazit

Die hohe Teilnehmerzahl, die äußerst rege und teilweise auch emotionale Diskussion der Mitglieder hat gezeigt, dass großer Informationsbedarf besteht.

Frau Kiefer-Kremer wies die Mitglieder auf die bestehenden Möglichkeiten der kostenfreien Erstberatung über die ARGE Solar e.V. Saarbrücken hin

Die  ARGE SOLAR e.V. arbeitet mit den örtlichen Energieversorgern, beispielsweise auf den Stadtwerken Sankt Wendel oder der KEW Neuenkirchen zusammen und kann -mit Unterstützung des Landes- deshalb solche Beratungen anbieten.

Die ARGE SOLAR e.V. ist für Terminsabstimmungen telefonisch erreichbar unter 0681 | 99 88 4 – 0 sowie per E-Mail info@argesolar-saar.de.

Auf Grund des großen Interesses der Mitglieder wird der Verein in der ersten Jahreshälfte 2024 im Rahmen einer weiteren Mitgliederversammlung oder Informationsveranstaltung seine Mitglieder über die dann hoffentlich feststehenden Finanzierungsmöglichkeiten und Fördermöglichkeiten nochmals ausführlich informieren.

Wir wünschen unseren Mitgliedern ein frohes neues Jahr,
Gesundheit und persönliches Wohlergehen.

Dr. Ralf Heydrich
Geschäftsführender Vorstand HuG St. Wendel

Sulzbachtal

Einladung zur Mitgliederversammlung

Alle Mitglieder/Innen des Vereins Haus und Grund Sulzbachtal e.V. werden hiermit zu einer Mitgliederversammlung am
Mittwoch den 5. Juni 2024 herzlich eingeladen.
Die Versammlung findet um 18:00 Uhr im Hotel Dolfi in 66280 Sulzbach Hühnerfeld
in der Grühlingstraße 69 statt.

Tagesordnung

Top 1: Begrüßung der Mitglieder und Gäste durch den Vorsitzenden Bernd Schlachter
Top 2: Berichte
- des 1.Vorsitzenden
- des Geschäftsführers, mit Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023
- der Kassenprüfer/Innen
Top 3: Aussprache über die Berichte
Top 4: Entlastung des Vorstandes
Top 5: Wahl eines Versammlungsleiters bzw. einer Versammlungsleiterin
Top 6: Neuwahl des Vorstandes
Top 7: Neuwahl der Kassenprüfer/Innen bzw. der Revisoren
Top 8: Sonstiges
Top 9: Schlusswort des oder der 1. Vorsitzenden

Im Anschluss an die Mitgliederversammlung wird ein Vortrag über die zukünftigen Möglichkeiten der Beheizung von Gebäuden stattfinden. Jeder Haus- und Grundbesitzer muss diesbezüglich genauestens Abwägen wie er zukünftig für seine Belange die bestmögliche Beheizung findet.

Haus & Grund Sulzbachtal e.V.

Völklingen

Einladung zur Mitgliederversammlung

des Haus-, Wohnungs und Grundeigentümervereins Völklingen

am 27. Juni 2024, 18.30 Uhr,


in Völklingen-Ludweiler, Restaurant Warndtperle.

Tagesordnung

1. Begrüßung
2. Feststellung der Beschlussfähigkeit, Protokollführung
3. Totenehrung
4. Genehmigung des Protokolls der Mitgliederversammlung 2023
5. Ehrung der Jubilare
6. Bericht des Vorstandes
6.1 Bericht des Vorsitzenden
6.2 Bericht des Kassenleiters
7. Bericht der Kassenprüfer
8. Aussprache zu den Berichten
9. Sonstiges/Anträge
10. Vortrag: „Niemand kann in Ruhe leben, wenn der Nachbar
es nicht will – Neues und Aktuelles vom saarländischen
Nachbarschaftsrecht“. Referent: Rechtsanwalt DanielFischer
Im Anschluss an die Versammlung lädt der Verein zu einem Imbiss ein.

Der Vorstand

Wadgassen-Bous-Überherrn

Einladung zu unserer Generalversammlung 2024

Zu unserer Generalversammlung lade ich Sie im Namen des Vorstands am

                                 Mittwoch, dem 24.04.24 um 18:00 Uhr

recht herzlich ein.

Unsere Versammlungsadresse ist das
Kulturhaus in 66787 Wadgassen/Hostenbach, Kaiserstr. 64. 

Tagesordnung 

  1. Begrüßung, Feststellung der Beschlussfähigkeit, Totengedenken
  2. Bericht des Vorsitzenden
  3. Kassenbericht des Kassierers
  4. Bericht der Kassenprüfer/innen
  5. Entlastung Kassierer und Vorstand
  6. Neuwahl Kassenprüfer/innen
  7. Neuwahl Beisitzer/innen
  8. Vortragsthemen „Mehrwert für unsere Mitglieder“
  9. Sonstiges
  10. Schlusswort des Vorsitzenden

Wunschgemäß werden sich Vortragsthemen auf das „Kohlendioxidkostenaufteilungsgesetz“
und auf den § 16 unseres Mietvertrags beziehen.  

Gerne laden wir Sie danach zu einem kleinen Imbiss ein.
Der dabei entstehende Erfahrungsaustausch zwischen unseren Mitgliedern hat sich als
fester Bestandteil unserer Veranstaltung entwickelt.

Edgar G. Revelant
1.Vorsitzender

Wadern und Umgebung

Mitgliederversammlung von Haus & Grund Wadern und Umgebung e.V.

Am 15.09.23 fand die jährliche Mitgliederversammlung unseres Vereins Haus & Grund Wadern und Umgebung e.V. statt. Der Einladung waren ca. 30% der Mitglieder sowie einige Gäste gefolgt. Der Vorsitzende berichtete über die Gründung des Vereins, die erst im 2. Anlauf die sieben notwendigen Gründungsmitglieder fand. Im Juni erfolgte zeitgleich die Vereinsregistereintragung mit dem endgültigen Namen sowie die Aufnahme als vollwertiges Mitglied im Landesverband. Dadurch erhalten unsere Mitglieder die Monatszeitung des Verbandes, kostenlose Beratungen aller Art, deutliche Vergünstigungen bei Versicherungen und vieles mehr.

Die Außendarstellung des Vereins erfolgte durch die Teilnahme an der 2- tägigen Trendmesse in Wadern und diversen Berichten in den örtlichen Medien. Die stetig steigende Mitgliederzahl auf aktuell 31, zeigt den Bedarf an Unterstützung für Eigentümer (11 Rechtsberatungen durchgeführt). Dem 2.Vorsitzenden Dr. Joseph Hausen und Schatzmeister Sebastian Kaiser wurde für Ihre Mithilfe ausdrücklich gedankt. Die zukünftigen Aufgaben werden unter anderem in der Mitgliederwerbung, Erstellung eines Vergleichsmietenspiegels, Internetpräsenz des Vereins, und größerem Dienstleistungsangebot gesehen.

Im Anschluss stellte unser Schatzmeister den Kassenbericht mit einem leichten Plus im Ergebnis vor. Die Kassenprüferin Frau Beatrix Hoffmann bescheinigte dem Schatzmeister eine ordentliche Buchführung und beantragte die Entlastung des Vorstandes, welche einstimmig erfolgte. Die Versammlung wählte Christoph Scherer als zusätzlichen Kassenprüfer sowie Dieter Röhlinger als Landesdelegierten. Innerhalb der Vereinsordnung wurde eine Einführung einer 40€ Aufnahmegebühr bei Beibehaltung von 60€ Jahresprämie beschlossen. Die Generalagentur Nesrin Bozkurt (Gothaer Versicherungen) stellte diverse Produkte mit Beispielen vor, die innerhalb der Zusammenarbeit mit Haus & Grund auf die Bedürfnisse der Eigentümer entwickelt wurden.  Unsere Kooperationspartnerin Frau Rechtsanwältin Brigitte Lambert überzeugte dann an Hand von Rechtsfällen die Versammlung von Ihrem Fachwissen und „taffen“ Art. Beide Vorträge führten anschließend zu angeregten Gesprächen bevor die Sitzung endete.

Am 18.10.23 um 18.00h wird der Verein in der Herbert-Klein Halle / Wadern in Kooperation mit der Stadt Wadern und Arge Solar, durch deren Geschäftsführer Herrn Schmidt, ganz aktuell einen öffentlichen Vortrag über das beschlossene Gebäudeenergiegesetz halten.

1.Vorsitzender Dieter Röhlinger 0170/4801317 info@hug-hochwald.de

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